Den Menschen verstehen wir als ein ganzheitliches Wesen aus Körper, Geist und Seele. Der wesentliche Unterschied zwischen der klinischen Medizin und der energetischen Medizin besteht in dem zugrundeliegenden Konzept der Akupunkturlehre, die davon ausgeht, dass in uns eine Lebenskraft fließt, die Chi-Energie, deren Harmonie beim gesunden Menschen ungestört ist. In der Regel erfahren wir durch ein Symptom, das wie ein Notsignal funktioniert, dass wir krank sind. Vielleicht spüren wir die Störung als Migräne, als Magengeschwür, zeitweilige Depression, Gelenkentzündungen, Schlaflosigkeit oder sonstige Beschwerden. Aus Sicht der Akupunkturlehre deuten diese Symptome auf eine Störung irgendwo im Energiefluss. Häufig wird jedoch angenommen, das Symptom sei die Störung selbst und versuchen dann, dieses zu entfernen. Aus Sicht der Akupunkturlehre wäre dies allerdings so, als wenn man ein aufleuchtendes Warnlicht bei Auto nur verdeckt, ohne die zugrundeliegende Ursache zu beheben. Das Problem wird nicht beseitigt, indem man das Symptom kaschiert. Die Energetisch-Taoistische Ordnungstherapie nach W.Geiger ist ein ganzheitliches Behandlungssystem, dessen einzelne Therapieregeln so angelegt sind, dass die Aktivierung der Selbstheilungskräfte im Vordergrund steht und dadurch aus einem Chaoszustand (Krankheit) ein Ordnungszustand (die Gesundheit) hergestellt wird. Diese Ordnungstherapie basiert auf den Gesetzmäßigkeiten der altchinesischen Akupunkturlehre und gliedert sich in vier Therapieformen:

1. Akupunktmassage nach W. Geiger
2. Bewegungstherapie
3. Atemtherapie
4. Ordnungstherapie